Welche sind die vier Hauptursachen für Depressionen?
ANZEIGE
1. Genetik

ANZEIGE
Die Depression kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie z. B. genetische Veranlagung, Stress, Krankheiten, Gesundheitsprobleme oder Angstzustände.
Jeder Mensch verfügt über eine einzigartige Genkombination, die er von seinen Eltern geerbt hat. Einige dieser Genkombinationen erhöhen im Vergleich zu anderen das Risiko, an bestimmten Krankheiten zu erkranken.
Es ist selten, dass Depressionen aus genetischen Gründen entstehen. Wenn jedoch Eltern oder Geschwister an einer schweren Depression leiden, ist Ihr Risiko, ebenfalls an dieser Störung zu erkranken, höher als im Durchschnitt.
Seit vielen Jahren führen Forscher Studien am Genom durch (GWAS – Genome-Wide Association Studies), um die Gene zu identifizieren, die das Risiko für Depressionen erhöhen. Diese Forschungen haben es ermöglicht, mehr als 80 genetische Loci zu identifizieren, die mit Depressionen in Verbindung stehen.
2. Stress
Stress ist eine unvermeidliche Reaktion auf die Anforderungen des Lebens – doch wenn er die alltägliche Funktionsfähigkeit beeinträchtigt, kann er zu Gesundheitsproblemen führen.
Jeder Mensch stößt zu einem bestimmten Zeitpunkt seines Lebens auf Stress. Dieser kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden – beispielsweise durch die Arbeit, die Familie oder zwischenmenschliche Beziehungen.
Bestimmte Personen schaffen es, Stress effektiv zu bewältigen und Wege zu finden, um den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Leider kann dies bei anderen zu einem unerträglichen Gefühl von Überlastung und Druck führen, was nach langer Zeit unter starkem Stress zur Entwicklung einer Depression kommen kann.
3. Krankheiten oder Gesundheitsprobleme
Die Depression ist oft ein Symptom anderer chronischer Erkrankungen wie Herzkrankheiten oder Krebs. Glücklicherweise können diese Erkrankungen behandelt werden, was dazu beiträgt, die Symptome der Depression zu lindern.
Zu den Symptomen der Depression gehören Traurigkeit, das Gefühl der Verzweiflung, ein mangelndes Interesse an sexuellen Aktivitäten (vermindertes sexuelles Verlangen) sowie extreme Müdigkeit. Außerdem können Veränderungen des Appetits und des Gewichts, Schlafstörungen, ein Schuldgefühl oder ein gesunkenes Selbstwertgefühl auftreten.
Bestimmte Erkrankungen, wie Hypothyreose, können zu einer gedrückten Stimmung führen. Auch Verletzungen am Kopf können zu Stimmungsschwankungen verursachen.
4. Besorgnis
Angst ist ein weit verbreiteter psychischer Zustand, der Millionen von Menschen weltweit betrifft. Leider kann bei Personen mit einem hohen Risiko, an einer Depression zu erkranken, diese tatsächlich auftreten.
Die Angststörung kann durch eine medikamentöse Therapie oder eine Gesprächstherapie (auch Psychotherapie genannt) behandelt werden. Zu den für diese Behandlung verwendeten Medikamenten gehören Antidepressiva sowie weitere Substanzen, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden. Die Psychotherapie hilft dabei, zu verstehen, wie Angst die Gedanken und Verhaltensweisen der Betroffenen beeinflusst.
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN