14 alarmierende Zusammenhänge zwischen Termiten und dem Klimawandel: Die wachsenden Sorgen der Umweltwissenschaftler

2. Auswirkungen der Methanemissionen

Obwohl Termiten winzig sind, sind ihre kombinierten Methanemissionen beträchtlich und erfordern große Aufmerksamkeit. Ähnlich wie Rinder produzieren diese Insekten bei der Verdauung ihrer Nahrung Methan. Aktuellen Studien zufolge machen termitengenerierte Methanemissionen etwa 1–3% der globalen Methanemissionen aus, was ungefähr 20 Millionen Tonnen pro Jahr entspricht. Da wärmere Temperaturen geeignete Lebensräume für sie ausdehnen, könnten die Termitenpopulationen zunehmen und somit die Methanemissionen weiter erhöhen. Da Methan ein Treibhausgas ist, das in Bezug auf die Wärmespeicherung in der Atmosphäre fast 25-mal stärker wirkt als Kohlendioxid, entsteht hier ein weiterer alarmierender Rückkopplungsmechanismus im Klimasystem.